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Die Vereinsgeschichte des RuF Vreden

Reit- und Fahrverein Vreden 1948 e.V.

 

Vereins Chronik

 

1948 wurde der Verein auf Initiative von Heinz Schulze-Siehoff im Hotel Degener gegründet. Name des Vereins war "Ländlicher Zucht-, Reit- und Fahrverein Vreden".

 

Gründungsmitglieder waren: Anton Bengfort, Dr. Alois Benneker,Johann Bennink, Alois Boing, Hermann Göring, Albert Hecking, Heinrich Lösing-Flotmann, Bernhard Lösing-Kottmann,Hans Niehues, Wilhelm Plewa, Theo Rosing, Fritz Schulze-Bröcking , Heinrich Schulze-Siehoff, Walter Schulze-Siehoff, Johann Schulze-Wissing , Anton Temming, Heinrich Tönsing, Heinrich Wolfering-Harlemann, Franz Wolfering-Harlemann.

 

 

 

 

Dem Verein standen damals zwei
Trainingsplätze zur Verfügung,
der eine befand sich auf dem
Hof Boing in Doemern
und der andere auf dem
Hof Schulze Siehoff in Ellewick.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alois Boing auf der Hochzeit von Schulze-Siehoff

 

 

 

  

 

 

Das erste Turnier in Vreden fand im Sommer 1948 auf dem
Hofe Wolfering in Köckelwick statt.

 

 

 

 

 

 

 

v.l. Dr. Benneker, Hans Teminghoff
und Hans Niehues

 

 

 

Schon bald ging es auch auf auswärtige Turniere innerhalb des Kreises Ahaus. Am Freitagnachmittag ging es los, zu Pferd oder mit der Kutsche. Pferde und Reiter wurden bei den umliegenden Bauern in Scheunen untergebracht. Am Sonntag endete das Turnier mit einem großen Reiterball, so dass die Reiter erst am Montag wieder nach Hause kamen.

 

Zu jedem Turnier in Vreden trafen sich die Reiter auf dem Hof Rosing, Up de Bookholt, von wo sie von der Feuerwehrkapelle zum jeweiligen Turnierplatz geleitet wurden. Im Gegensatz zu heute gab es keine Geldpreise, sondern Sachpreise wie Bettwäsche oder ein Kaffeeservice.

 

Zwischen den Prüfungen blieb sogar noch Zeit für Sackhüpfen und ähnlich Spiele.

 

 

 

 

 

 

Hans Niehues

 

 

 

Auf allen Turnieren im Kreis Ahaus mit Ausnahme der Kreisturniere hatten alle Reiter immer dieselbe Kopfnummer. So konnte es passieren, dass auf einem Turnier drei oder vier Reiter die gleiche Nummer hatten. Da der Reiterverein Vreden der Turniergemeinschaft St. Leonard (Ahaus, Stadtlohn, Gronau, Vreden) angehörte, beteiligten sich auch die Vredener Reiter aktiv am Bau der Ahauser Reithalle, die ihnen so auch für ihr Training zur Verfügung stand, aber nicht von ihnen genutzt wurde, da die Entfernung zu groß war.

 

1950 wurde Heinz Schulze-Siehoff zum Ehrenvorsitzenden und Bernhard Rosing zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Im Jahr darauf wurde auf der Generalversammlung beschlossen, bei „kameradschaftlichen Zusammenkünften“ auch die Frauen der Mitglieder einzulanden.

 

 

Wilhelm Plewa

 

1959 Martin Plewa startet mit dem Pony "Bubi" beim Kreisturnier Martin Plewa mit dem Pony "Bubi"

 

1961 kam es, nachdem die Vereinsaktivitäten in der Zwischenzeit eingeschlafen waren, zur Neugründung des Vereins durch Wilhelm Plewa, der auch zum Vorsitzenden gewählt wurde.

 

1962 pachtete der Verein Gelände auf dem Hof Schulze-Siehoff in Ellewick. Mit besseren Trainingsmöglichkeiten und „richtigen“ Sportpferden stellten sich nun auch Erfolge für Vredener Reiter ein.

 

1963 wurde Dietrich Plewa Deutscher Juniorenmeister im Springen. Er wechselte später in den Dressursattel und gehörte zwischen den 70er und frühen 90er Jahren zu den erfolgreichsten Dressurreitern Deutschlands. Heute ist Dr. Plewa angesehener Fachanwalt u.a. für Pferderecht mit Sitz in Germersheim.  Zwölf Jahre war er Landestrainer Dressur in Baden-Württemberg. Seit 2005 ist er Mitglied im DOKR-Dressurausschuss, außerdem ist er heute internationaler Dressurrichter.

Auch sein Bruder Martin zählte schon damals zu den erfolgreichen Vredener Reitern. Er nahm an Westfälischen, Deutschen,  Europa- und Weltmeisterschaften zwischen 1964 und 1982 mit großem Erfolg sowohl im Dressur- und Springsattel als auch in der Vielseitigkeit teil. 16 Jahre stand er der deutschen Vielseitigkeits-Equipe als Trainer zur Seite. Diese gewann bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul die Goldmedaille. Seit 2001 ist Martin Plewa Ausbildungs- und Schulleiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule Münster e.V. und wurde im November 2006 mit dem Titel "Reitmeister" geehrt.

 

1968 besaß der Verein schon zwei eigene Pferde, wodurch besonders das Voltigieren zu einem beliebten und auch erfolgreichen Sport wurde und nun auch hier Vredener Mannschaften bei Westfälischen und Deutschen Meisterschaften vertreten waren.

 

1975 waren die Mitgliederzahlen so stark gestiegen, dass die Anlage auf dem hof Schulze-Siehoff zu klein wurde. Mit Hilfe der Stadt Vreden baute der Verein eine neue Halle mit Stallungen in Doemern. Besonderen Dank gilt sicherlich Wilhelm Plewa, der schon damals so weitsichtig war und die Halle mit den Maßen 20 x 60 m bauen ließ. 

 

Bau der Reithalle in Vreden-Doemern

 

1977 wurde die neue Halle feierlich eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit ehrte der Verein sein bekanntes Mitglied Hendrik Schulze-Siehoff, der auf internationalen Turnieren erfolgreich war und Deutschland in Nationenpreisen vertrat

 

 

Hendrik Schulze Siehoff gewinnt als dritter deutscher Reiter den Großen Preis vom Rom

 

1979 bereitete Wilhelm Plewa noch einmal jugendliche Reiter auf die Prüfung zur Erlangung des Reitabzeichens vor, wie er es schon häufig in den zurückliegenden Jahren als Ausbilder im Verein getan hatte. Sicherlich bedingt durch die neue Reitsportanlage, aber auch durch die zunehmende Popularität des Reitsports stieg die Zahl der Vereinsmitglieder immer stärker an. Eine so stattliche Zahl von 30 Prüflingen war deshalb kein Wunder.

 

 

 

Mit dem Wunsch, weiterhin dem Verein als Ausbilder zur Verfügung zu stehen, gab Wilhelm Plewa dann auf der Generalversammlung den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen an Dr. Alois Benneker ab. Für seine Verdienste um den Verein wurde er von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit mit Stimmrecht im Vorstand ernannt. Er war Mitbegründer des Vereins und gehörte seit über dreißig Jahren dem Vorstand an. Besonders aber setzte er sich für die Aus- und Fortbildung junger Reiter ein.

Auch auf Kreis- und Verbandsebene vertrat er die Interessen der Reiter.

 

Im Oktober desselben Jahres verstarb völlig überraschend Hendrik Schulze-Siehoff. Während des Trainings erlag er, nur 26-jährig, einem Herzversagen.

 

1981 veranstaltete der Verein erstmals ein spezielles Turnier für Ponys. Diese waren in Vreden in großer Zahle vertreten und mit ihren jugendlichen Reitern besonders in Mannschaftsspringprüfungen erfolgreich. Aber auch bei den Großpferden blieb der Erfolg nicht aus. So nahm Susanne Benneker in der Dressur in im Springen an den Westfälischen Meisterschaften teil. Am 16. Oktober verstarb nach langer Krankheit Wilhelm Plewa im Alter von 68 Jahren. Er bleibt unvergessen.

 

 

vl.. Angelika Witte, Nicol Steinmann, Anja Bertling (Gewers), Silke Tenspolde

 

1984 Die Erfolge Vredener Reiter gingen weiter, unter anderem mit dem Gewinn der Westfälischen Meisterschaft im Vierkampf für Nicol Steinmann und Jutta Nieuwmeyer (Kemper).

 

Der Verein veranstaltete in diesem Jahr zum Tag des Pferdes ein Vielseitigkeitsturnier. Die festen Hindernisse, die rund um die Reithalle gebaut wurden, entstanden alle natürlich in Eigenleistung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1986 wurde das seit dieser Zeit jährlich stattfindende Nikolausturnier ins Leben gerufen. Diese vereinsinterne Veranstaltung soll besonders den Kindern und Jugendlichen des Vereins die Möglichkeit geben, einmal öffentlich aufzutreten. Als Dank für ihre Bemühungen und Anerkennung ihrer Leistungen kommt dann der Nikolaus in Begleitung der Jugendbläser aus Wüllen und überreicht die Nikolaustüten.

 

 

 

 

 

1987 Nicht nur das Dressur- und Springreiten, sondern auch das Voltigieren wurde in Vreden weiterhin groß geschrieben, da es besonders für die kleinsten Pferdenarren die beste Möglichkeit zum Einstieg in diesen Sport bietet. 

 

Auf Initiative des neuen ersten Vorsitzenden Josef Wassing – Dr. Alois Benneker war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten – wurde das Freilandturnier für Großpferde und so fand es in diesem Jahr sogar mit Prüfungen der Kategorie A statt.

 

 

 

1988 war das große Jubiläumsturnier. Der Reit- und Fahrverein Vreden wurde 40. Natürlich wurde das Sommerturnier gebührend ausgerichtet und ein Springen der Klasse S mit in die Ausschreibung aufgenommen. Am Samstagabend fand eine große Reiterfete statt.

 

Die eigentliche Jubiläumsfeier fand im November in der Schützenhalle in Doemern statt. Rund 300 Gäste waren der Einladung gefolgt und feierten das 40jährige Bestehen des Reit- und Fahrvereins. Im Auftrag des Provinzialverbandes ehrte der Vorsitzende des Kreisverbandes, Georg Kremer, Edith Plewa, Dr. Alois Benneker, und Wilhelm Ernst für besondere Verdienste um die Reiterei und für ihre Bemühungen um den Verein mit der bronzenen Verdienstplakette. anschließend zeichnete der Vorstand langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue aus.

 

 

 

 

 

1991 wurde begonnen, den schon lang gehegten Wunsch nach einer zweiten Halle mit den Maßen 20 x 40 m in die Tat umzusetzen.

Die Vielzahl der aktiven Reiter und Voltigierer und auch die fünf vereinseigenen Pferde brauchten vor allem im Winter mehr Platz zum Training und für den Schulbetrieb.

Die gleichzeitig gebauten elf Boxen wurden ebenfalls benötigt.

 

 

 

Sicherlich spielte auch der Gedanke an ein großes Hallenturnier dabei eine Rolle.

 

 

 

 

  

  

 

1992 mußte der seit 1975 ununterbrochen als Geschäftsführer tätige Wilhelm Ernst aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen. Als Dank für sein Engagement wurde er zum Ehrenmitglied im Vorstand ernannt.

 

 

 

 

1993 fand das erste große Hallenturnier statt.  

Die zweite Halle war fertiggestellt, so dass der Verein ein Hallenturnier mit mehreren Prüfungen der Klasse S durchführen konnte

 

Pacoursbauer: Norbert Brinkhoff

 

 

 

 

Frank Gerwing: Kreismeister 1995

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1996  Generalversammlung: Vortrag von Dr. Dietrich Plewa 

 

 

 

 

 

 

Renate Wassing war viele Jahre Mitglied des Reit- und Fahrverein Vreden. Renate Wassing und ihr Pferd Lucky waren ein echtes Erfolgspaar, sie nahmen an acht deutschen Meisterschaften teil, und waren von 1995 bis 1998 Mitglied des Deutschen Nationalkaders der Jungen Reiter. Zahlreiche Plazierungen konnten die beiden erringen, z.B. Sieger des Junioren-Förderpreises beim Turnier der Sieger in Münster, Rang 3 auf Schloß Grafenegg beim „Großen Preis von Österreich“, Platz 2 im Nationen Preis in Zagreb.

 

 

2006

 

Zur Einweihung des neuen Außenreitplatzes und aus Anlass des 20sten Geburtstages des Schulpferdes Domino hatte der Reit- und Fahrverein am 20. August 2006 zu einem "Tag der offenen Tür" eingeladen. Die Schulpferdereiter hatten eine anspruchsvolle Quadrille vorbereitet. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war das Wettrennen zwischen einem 20 PS Crossmotorrad und den Pferden. Vier Herausforderinnen zu Pferd hatten ihr Bestes gegeben und Lisa Robert mit Monkey schlug Tobias Gewers im Slalomparcours. Eine spannende Springeinlage sowie tolle Dressur- und Fahrvorführungen waren weiterhin zu bewundern.

 

 

 

 

 

 

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Alle Ritte des 25. Großen Hallenspringturnier werden gefilmt!

     

 

Wer das Reiten oder Voltigieren erlernen möchte,

kann sich bei Iris Tenspolde (Tel.: 0173-7248095) oder unter iris.tenspolde@... melden. Sie gibt Ihnen Informationen über freie Plätze im Bereich des Volitigieren, einer Gruppe für das integrative Reiten oder zu den Anfängergruppen für Kinder.

 

Boxen frei!!!

bei Interesse gibt Daniela Austermann Ihnen gerne alle Infos zu unseren Boxen.
Tel.: 0171-8635091

 

Geländenutzung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Daniela Austermann. Sie gibt Ihnen gerne alle Infos!

Tel.: 0171-8635091